Freitag, 19. Oktober 2012

Neuseeland 31.8.12 - 24.9.12 - Nordinsel


Neuseeland September 2012 - Nordinsel












Zu Neuseeland kann ich nur sagen: WOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOW !!!

Habt ihr aber sicher schon mitbekommen das ich etwas begeistert bin von diesen tollen 2 Inseln! Wahrscheinlich kam alles zusammen, dass ich endlich wieder jemand von Zuhause sehen konnte, "Urlaub" hatte, endlich wieder eine gute Weile Auto fahren konnte und dazu noch in einem Campervan so wunderbar flexibel & unabhängig zu sein!

Auckland




Von Sydney aus sind wir Freitags, 31.8.12, nach Auckland geflogen und nachmittags gelandet. Der Transfer zum Authoverleih verlief reibungslos und wir wurden von der freundlichen Maori Dame bestens eingewiesen, wie wir unseren umgebauten Mazda Van wieder heil in Christchurch abzugeben haben!
Obwohl ich kurz ein wenig Bammel hatte, nach 6 Monaten wieder Auto zu fahren, dazu noch auf der anderen Strassenseite und mit einem knapp 5 m langen und 2,6 m hohen Van...die Aufregung hat sich aber nach der ersten Kurve gelegt und ich hatte meinen Spass mit der Gangschaltung...Anne hat sich eher auf den 3. und 4. Gang fest gelegt...
Für die ersten 2 Nächte ging's noch in ein Hostel/ Backpackers, zum Glück, so konnten wir unsere Sachen ordnen um mit den spärlichen Stauflächen im Camper zurecht zukommen!
Auckland selbst hat uns jetzt nicht ganz so umgehauen, hatten nach Sydney wahrscheinlich doch etwas mehr von so einer großen Stadt erwartet -  wir haben mit der Zeit festgestellt, das Neuseeland und Großstadt (für unsere Begriffe) nicht so wirklich zusammengehört!
Der Skytower war schön bei Nacht anzusehen und der Hafen war auch ganz nett...Da es in Neuseeland doch wesentlich kälter ist als im warmen Australien und heißem Asien, haben Anne (weniger) und ich (mehr) uns mit warmer Kleidung eingedeckt, wobei ich mich nur auf Secondhand Läden eingeschossen habe, da ich ja alles nach 3 Wochen wieder in Christchurch lassen wollte!
Sonntags mußten wir dann noch ein neues Navi abholen und ich bin kurz auf den windigen Mt.Eden gestiefelt, ein alter Vulkankrater zentral in der Stadt mit wahnsinns Aussicht auf Auckland!







Mount Eden



Charis on Board - lustigerweise hatte ich erst einen Tag vorher zu Anne gemeint, das ich noch nie ein Stofftier von Charis gesehen habe - das musste dann einfach unser Glücksbringer werden - mit vollem Erfolg!

 Hot Water Beach

Also ging es Sonntags los in Richtung Hot Water Beach in der wunderschönen Coromandel Halbinsel...anfangs hatte wir unsere Probleme, da wir keine Route geplant hatten und nicht so recht wußten, was wir eigentlich sehen wollten..ich hab mich dann an den Orten orientiert, von denen ich schon mehrfach gehört hatte und die sehenswert sein sollten. Da kann ich mir natürlich keinen Jacuzzi am Strand entgehen lassen! Die Fahrt dorthin war atemberaubend schön..wir haben so viele unzählige Bilder aus dem Auto gemacht, die natürlich keiner sehen will...aber wir konnten einfach nicht mehr aus dem Staunen rauskommen!

Walk to Cathedral Cove
Am Hot Water Beach angekommen, musste man sich an die Flut - und Ebbe Zeiten halten um im richtigen Moment ein Loch im Sand zu buddeln, woraus dann kochend heißes Wasser broddelt (aufgrund geothermischer Aktivität, die sich entlang der ganzen Nordinsel erstreckt). Dort haben wir Alaskaboy Patrick kennengelernt, der uns netterweise ein paar Tage später zu sich nach Napier eingeladen hat, sodass wir mal eine Nacht nicht "Head zu Fuss" schlafen mussten! Couchsurfing im echten Leben!

am Hot Water Beach vergeblich versucht einen Whirlpool zu graben, doch die zu hohe Flut hat unseren schönen "Sisyphus" Pool ( was aus dem Wort wohl ausversehen geworden ist...) zunichte gemacht 


Rotorua

Rotorua -  das Maori Zentrum Neuseelands - mit wunderschöner Schnitzkunst und einmaliger Atmosphäre aufgrund der aus jedem Loch kriechenden Schwefelnebel und kochenden Schlammlöchern!

Ohinematu - das alt-erhaltende Maoridorf mit der schönsten Kirche voll mit kunstvollen Schnitzereien, die ich je gesehen habe!

Geothermal Valley - Te Whakarewarewa mit dem 30m hohen Geysir Te Puia
Frühstücksausblick


überall in der Stadt dampft und brodelt es!




riesigen Wasserfall glücklicherweise entdeckt bei einem kurzen Stopp auf dem langen Weg nach Napier

toller Sonnenuntergang eine Stunde entfernt von Napier


Napier

Nach einem kurzen Abstecher am Lake Taupo
 ( größter See Neuseelands, in einem erloschenen Vulkankrater,  flächenmäßig ähnlich zu Singapur (712 km²) ,
 aber Singapur's Einwohnerzahl (5,1 Mio.) übertrifft ganz Neuseelands Einwohnerzahl (4,4 Mio)! )
kamen wir abends in Napier an, der best erhaltensten Art Deco Stadt weltweit. Napier wurde 1931 von einem schweren Erdbeben zerstört und innerhalb weniger Jahre in dem heute dafür berühmten Art Deco Stil wieder aufgebaut! Die Stadt hatte einen tollen, sommerlichen Flair (das gute Wetter haben wir vermisst) und ich konnte einen der ersten Sonnenaufgänge des neuen Tages geniessen. Am besten hat uns dann doch das Weingut gefallen und den höchsten Punkt " Te Mata" bestiegen zu haben!

 




Anne auf dem Weingut "Clearview"



Te Mata (400m)





Cape Palliser / Wellington

Am nächsten Tag ging es weiter um einen stürmischen Tag in Cape Palliser bei den Seerobben und eine eiskalte Nacht zu verbringen! Windig ging es dann weiter über die bergigen Serpentinen in Richtung Wellington, mit unserem selbstzusammengebautem Campervan mit aufgesetztem Dach kein allzugroßes Fahrvergnügen...

ewig lange, aber wunderschöne Küstenlandschaft entlang an aufgetürmten Sandgebirgen


Anne robbt sich gegen den starken Wind an




Wellington und Ferry nach Picton

Am 10.9. haben wir den ganzen Sonntag in Wellington verbracht, die windigste Stadt Neuseelands...zum Glück hatten wir anfangs schönen Sonnenschein. Wir sind ganz touristisch mit der Cable Car hoch zum botanischen Garten gefahren und die tolle Aussicht auf Wellington geniessen können! Der botanische Garten war echt toll angelegt, man konnte vom höchtsten Punkt bis hinunter in die Stadt durch den Garten laufen..überall blühten Magnolienbäume!


5minütige Cable Car zum botanischen Garten


3,5 stündige Ferry hinüber zur Südinsel


wunderschöne "Sounds", von ehemaligen Flüssen gebildete Tallandschaften!




Fazit: Nach den unter Zeitdruck gehetzten 10 Tagen auf der Nordinsel waren wir überwältigt und gespannt, wie vielsprechend die anscheinend schönere Südinsel sein soll...






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