Sapa
26.-30.3.12

Sonntag abends ging es mit dem Sleeping Bus von Hanoi in Richtung Sapa...Morgens um 4:30 Uhr stoppte der Bus in Lao Cai (Grenzübergang nach China) und nachdem wir noch bis um 6 Uhr dösen konnten, erfuhren wir das es von hier aus mit dem Minivan weiter nach Sapa geht...Nicht ohne Grund bei der kurvigen Strasse entlang der bergigen atemberaubenden unendlichenen Reislandschaft. In Sapa wurden wir gleich mit regnerischem kalten Wetter begrüßt. Verständlich das man sich da nur schnell eine warme Suppe auf dem Markt holt und gleich in die mit Heizdecken erwärmten Betten schlüpft...Heizungen gibt es nur am Rande erwähnt natürlich nicht und die Kaminfeuer sind eher nur zur Zierde da...Am nächsten Tag hatten wir mehr Glück und konnten in das Cat Cat Village hinunterlaufen, wobei wir hier ebenfalls von zahlreichen Stammesfrauen angesprochen wurden ob wir nicht eine Tour mit ihnen machen möchten oder etwas von ihnen kaufen wollen...Leider funktioniert deren Verkaufstechnik so, dass sie den Touristen KILOMETER weit VERfolgen...ein nettes "no, thank you" hilft da nicht weiter!
Jedenfalls war es sonnig genug das wir die tolle Landschaft bewundern konnten...
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| Sapa | |
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| Cat Cat Tal und Dorf |
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| die typische bunte traditionelle Kleidung der Local Frauen unterscheidet sich in den verschieden Stämmen | |
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| kleiner Snack zwischendurch - etwas zu mehlig für meinen Geschmack |
Am dritten Tag gingen wir den nebligen Weg in Richtung Lao Cai entlang und kamen nach 3-4 km in einem wunderschönen, touristenleeren Tal an. Ein paar Kinder haben uns einen Teil des Weges begleitet und begeistert mit unseren Kameras gespielt...
Am vierten Tag habe ich mich dann morgens einer Gruppe angeschlossen und zwei der Local Frauen haben sich dann gleich an meine Fersen geheftet...ob ich einen Homestay bei einer der Familien zuhause machen würde, wollte ich dann vorort entscheiden! Nebelig, wie immer, konnte man die Aussicht anfangs leider nicht ganz geniessen, aber als wir dann in das Tal hinuntergekraxelt sind, hat sich der Nebel aufgelöst und gab die Sicht auf weitere zahlreiche Reisterassen frei...allein deswegen lohnt sich wirklich der Trip nach Sapa!!
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| Aussicht auf die kleinen Dörfer, u.a. Ta Van |
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| meine zwei kleinen Guides |
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| immer mit Baby unterwegs |
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| der letzte Anstieg kurz vor dem Haus, das sich zwei Familien teilen |
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| Li's Zuhause... |
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| ...umgeben von Reisterassen |
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| Li beim Kochen - natürlich mit Baby - es gab leckeres Tofu mit Reis/Nudeln und Tomaten |
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| aufgestellt wird der große Topf zum erwärmen des Waschwassers benutzt....hab aber keinen im Einsatz gesehen |
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| über einstündiger Marsch die 12 Kilometer auf der extrem nebligen Strasse zurück nach Sapa (ein freundlicher Local hat mich 3km als "Verschnaufspause" mitgenommen)...somit habe ich mich gegen die Übernachtung entschieden- es war mir eindeutig zu kalt um auf einer Strohmatte zu schlafen! Leider muss ich zugeben, dass selbst mich der hygienische Aspekt etwas abgeschreckt hat und dafür 20 Dollar zu zahlen, wobei ich für 4 $ mein eigenes Zimmer mit warmer Heizdecke in Sapa hatte, waren dann doch zu verdrehte Umstände... |
Fazit: Lohnt sich ein Ausflug nach Sapa?! Ja, wenn das Wetter mitmacht lässt es sich 2-3 Tage zum Wandern gut aushalten...die Locals sind zwar extrem hinter einem her um ihre Waren und Touren zu verkaufen, doch auch gerne für ein Schwätzchen zu haben ob man denn schon verheiratet ist und Kinder hat!! (Hier wird üblicherweise mit 15 Jahren geheiratet).
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