Mittwoch, 1. Februar 2012

Ho Chi Minh City on Chinese New Years Eve 21.-23.1.12

 In Ho Chi Minh City habe ich 2 Tage verbracht um die Geschichte Vietnams besser kennenzulernen!

Von Mui Ne ging es nach Ho Chi Minh City, besser bekannt als Saigon..Südvietnams frühere Hauptstadt! Dort hab ich mir die Co Chi Tunnels angeschaut und das War Museum...beides war sehr informativ!

Da unser Tour Guide nicht das beste Englisch sprach, hab ich desöfteren mal bei anderen zugehört um etwas mitzubekommen... unvorstellbar wie die Nordvietnamesen den ganzen Tag in den bis zu 250 langen Tunnel und z.T. 10 m Tiefe ausharren konnten, um die Amerikaner und Südvietnamesen bei Nacht anzugreifen! Man konnte auch mal in die extra für uns breiten Touris von 40 cm auf 80 cm erweiterten Tunnels hineinkriechen, manch einer hat selbst das nicht geschafft!
der kleine Vietnamese hat's vorgemacht...ich hab das 40cm breite Loch mal lieber ausgelassen

der 80 cm breite Tunnel war eher was für mich..sehr stickig und bedrückend sogar auf die 100m

schöne Erfrischung


Am Abend des 22.Januar wurde dann kräftig das Chinese New Year gefeiert! Und die feiern das halt 2 Wochen lang! Es war wirklich unglaublich zu sehen, wie all die MILLIONEN Mopedfahrer in dieser verrückten Stadt um 10 vor 12 stillstanden und sich keiner mehr für die nächste halbe Stunde bewegt hat um das tolle Feuerwerk zu sehen!!



 
nach 45 min. Stillstand kommt wieder Bewegung in die Massen


Am nächsten Tag ging es vor der Abreise nach Phnom Penh noch in das War Museum. Dort sind im Freien die amerikanischen Tanks ausgestellt, ein nachgebautes Gefängnis und im Inneren die schrecklichen Bilder die an den Vietnamkrieg erinnern sollen! Da ich vergessen hab auf die Öffnungszeiten zu schauen, wurde ich um 12 Uhr schon wieder rausbugsiert und hab 1 1/2 Std. warten müssen um mir das Innere auch in Ruhe anschauen zu können..währenddessen konnte ich mir den Notre Dame anschauen und den Königspalast um dann schnell wieder zurückzukehren um meinem Bus um 15 Uhr zu erwischen!



Missgebildete Kinder nach dem Einsatz von Agent Orange, selbst in den letzten Jahren noch! 2008 ist das kleine Mädchen geboren!



"Notre Dame"
 Fazit: Sicherlich die Stadt mit den meisten Mopedfahrern weltweit...und dann noch die Verrücktesten der Verrückten!! Um die Strasse zu überqueren gehört eine Menge Mut, denn Ampeln gibt es dort nicht! Hab es aber unbeschadet überlebt und einiges Neues und Altes über Vietnams Geschichte lernen können!

Donnerstag, 19. Januar 2012

Vietnam - Mui Ne .. just relaxing and Kitesurfing 3.1.- 21.1


 
Ich sag nur "27 Stunden Busfahrt auf 2 Tage verteilt" ...das sollte reichen um die ca. 850 km lange Strecke von Don Det nach Mui Ne zu beschreiben!!!
Das " Highlight" war während meiner Übernachtung in Phnom Penh, als ein Kambodschaner, auf seinem Moped vorbeifahrend, mich auf den Oberarm geschlagen hat, nur weil ich nicht schnell genug zur Seite gegangen bin!
In Mui Ne gibt es wirklich nicht viel außer Kiten, kiten, kiten... Einen Tag haben wir einen netten Ausflug zum Mount Takou gemacht, wo wir u.a. den riesigen liegenden "Reclining Buddha" in Weiß  anschauen konnten. Außer dem Buddha werden mir immer die spärlich bekleideten Russinnen, die schön auf dem Buddha posiert haben, und die schlimme insgesamt 2,5 stündige Mopedfahrt in Erinnerung bleiben! Vietnamesen sind wirklich Kamikaze Fahrer, am schlimmsten sind die großen Busse, die dich einfach mal auf der einspurigen Strasse überholen während Gegenverkehr kommt... und die fortandauernde Huperei bei jedem Überholen hat mir auch schon einen Tinitus verpasst...
zwei schlimme Unfälle hab ich schon gesehen alleine auf der Strasse die ich täglich abfahre...kein Wunder bei deren Fahrstil!

Fahrräder, kistenweise Obst und sogar Mopeds werden so transportiert
Steffi's Schal hat sich gelohnt,
als Sonnenschutz, als Mundschutz in der Stadt und natürlich als Schal

" 3 little sleeping Buddhas"


Tolle Aussicht, nachdem wir mit der Seilbahn hochgefahren sind



Ansonsten haben wir noch die weißen Sanddünen besichtigt, das einzige Highlight hier in der Nähe.. interessant war aber auch der Local Market in der nächstgrößeren Stadt Phan Thiet..unglaublich was dort für ein Gewusel herrscht! Trotzdem sehr spannend, zwischen all den Locals mit ihren tausenden von Ständen mit getrocknetem Fisch, Obst und Gemüse u.v.m., wie den vor sich hinvegetierenden Hühnern und rumflitzenden Ratten!

getrockneter Fisch

leckere Fischstäbchen

















auf dem Weg zu den Sanddünen
Lotussee im Hintergrund mit strahlend tollem blauen Wasser

die weißen Sanddünen, in denen unser Quad mittendrin den Geist aufgegeben hat...

das Fischerdorf Mui Ne

leckeres Ziegen Barbecue mit selbstgewickelten Frühlingsrollen


die Hausechse, die nachts mit den Ratten Kämpfe austrägt..also nicht mit der "Hausratte" rechts in meinem 1,50 $ Guesthouse zu vergleichen










Mui Ne Beach - das Kiterparadies

Kiten in bis zu 3meter Wellen..nichts für mich!!
Tempeln nachgebaute und Sarkophag ähnliche Grabstätten, die mal einfach so überall aufzufinden sind

früh übt sich auf dem Skateboard wer hier ein Kamikaze fahrender Vietnamese werden will!


toller Spot an dem ich es sogar vor 7 Uhr morgens geschafft hab, einmal Yoga mitzumachen!





 



Seafood entlang der Strassenpromenade, da gibt es leider alles zu essen...vom Blaupunktrochen und kleinen Haien bis zu Aalen, Fröschen, und Schildkröten!

Snails - sollen anscheinend gut schmecken, wenn man danach mit Whiskey den Schleim runterspült..

Fazit: zwei Wochen Mui Ne ... und ich kann noch immer nicht in den Wellen kiten!!! Muss mich auf die Suche nach Flachwasser machen... aber die Entspannung hat gut getan, jetzt kann
Extreme Sight Seeing in Cambodia kommen!!!

Donnerstag, 5. Januar 2012

4000 Islands...Silvester auf der einsamen Insel Don Det im Mekong

 Happy new Year... etwas verspätet!!!

Meinem Wunsch, dem ganzen Massentourismus über Neujahr zu entkommen ist mir gelungen! Als ich hier auf der Insel Don Det ankam, dachte ich zuerst außer mir und den Einheimischen und ein paar Pärchen ist hier wirklich niemand! Doch dann hab ich am nächsten Tag Esther getroffen, mit der ich seit LuangPrabang gereist bin, und hab festgestellt, dass da doch etwas Leben auf der anderen Seite der Insel ist...
War auf jeden Fall ein gemütliches Neujahr, mitten im Nirgendwo am letzten Zipfel der Insel mit paar Tipi Zelten, wohin wir fast eine Stunde in der stockfinsteren Nacht hinlaufen mussten...obwohl sich dafür recht viele Backpacker dorthin auf den Weg gemacht haben für Silvester!
Am Tag vorher sind wir zu ein paar Wasserfällen geradelt und am Strand entspannt...
Den letzten Tag hab ich nochmal eine ewig lange Fahrradtour durch die zwei Inseln gemacht um schliesslich am südlichsten Ende anzukomen um die seltenen Irradaway Delphine zu sehen, laut LonelyPlanet hat es dort nur noch 20! Außer nem Flossenplatschen hab ich leider nicht viel sehen könenn...Vom Aussichtspunkt aus vorher hab ich schonmal Kambodscha sehen können, sowie meine erste, lebendige, nicht schon überfahrene Schlange hier in Laos!!!


vielleicht die grüne Schmuckbaumnatter?!



ha, mein 12-facher zomm ist doch mal was wert!


Ansonsten gibt's nicht mehr viele besondere Bilder, außer paar Sonnenauf-und untergänge :)


Sunset 31.12.11

Sunrise 1.1.12

so ähnlich sah meine Bambushütte auf Stelzen aus, die nachts angefangen hat zu schwanken!!!


Fazit: Don Det ist zwar ein schöner Platz zum entspannen..aber doch nicht für 6 Monate wie für manch andere!!! Die Ruhe und Gelassenheit der Laoten werd ich aber sicherlich noch vermissen!