Donnerstag, 19. Januar 2012

Vietnam - Mui Ne .. just relaxing and Kitesurfing 3.1.- 21.1


 
Ich sag nur "27 Stunden Busfahrt auf 2 Tage verteilt" ...das sollte reichen um die ca. 850 km lange Strecke von Don Det nach Mui Ne zu beschreiben!!!
Das " Highlight" war während meiner Übernachtung in Phnom Penh, als ein Kambodschaner, auf seinem Moped vorbeifahrend, mich auf den Oberarm geschlagen hat, nur weil ich nicht schnell genug zur Seite gegangen bin!
In Mui Ne gibt es wirklich nicht viel außer Kiten, kiten, kiten... Einen Tag haben wir einen netten Ausflug zum Mount Takou gemacht, wo wir u.a. den riesigen liegenden "Reclining Buddha" in Weiß  anschauen konnten. Außer dem Buddha werden mir immer die spärlich bekleideten Russinnen, die schön auf dem Buddha posiert haben, und die schlimme insgesamt 2,5 stündige Mopedfahrt in Erinnerung bleiben! Vietnamesen sind wirklich Kamikaze Fahrer, am schlimmsten sind die großen Busse, die dich einfach mal auf der einspurigen Strasse überholen während Gegenverkehr kommt... und die fortandauernde Huperei bei jedem Überholen hat mir auch schon einen Tinitus verpasst...
zwei schlimme Unfälle hab ich schon gesehen alleine auf der Strasse die ich täglich abfahre...kein Wunder bei deren Fahrstil!

Fahrräder, kistenweise Obst und sogar Mopeds werden so transportiert
Steffi's Schal hat sich gelohnt,
als Sonnenschutz, als Mundschutz in der Stadt und natürlich als Schal

" 3 little sleeping Buddhas"


Tolle Aussicht, nachdem wir mit der Seilbahn hochgefahren sind



Ansonsten haben wir noch die weißen Sanddünen besichtigt, das einzige Highlight hier in der Nähe.. interessant war aber auch der Local Market in der nächstgrößeren Stadt Phan Thiet..unglaublich was dort für ein Gewusel herrscht! Trotzdem sehr spannend, zwischen all den Locals mit ihren tausenden von Ständen mit getrocknetem Fisch, Obst und Gemüse u.v.m., wie den vor sich hinvegetierenden Hühnern und rumflitzenden Ratten!

getrockneter Fisch

leckere Fischstäbchen

















auf dem Weg zu den Sanddünen
Lotussee im Hintergrund mit strahlend tollem blauen Wasser

die weißen Sanddünen, in denen unser Quad mittendrin den Geist aufgegeben hat...

das Fischerdorf Mui Ne

leckeres Ziegen Barbecue mit selbstgewickelten Frühlingsrollen


die Hausechse, die nachts mit den Ratten Kämpfe austrägt..also nicht mit der "Hausratte" rechts in meinem 1,50 $ Guesthouse zu vergleichen










Mui Ne Beach - das Kiterparadies

Kiten in bis zu 3meter Wellen..nichts für mich!!
Tempeln nachgebaute und Sarkophag ähnliche Grabstätten, die mal einfach so überall aufzufinden sind

früh übt sich auf dem Skateboard wer hier ein Kamikaze fahrender Vietnamese werden will!


toller Spot an dem ich es sogar vor 7 Uhr morgens geschafft hab, einmal Yoga mitzumachen!





 



Seafood entlang der Strassenpromenade, da gibt es leider alles zu essen...vom Blaupunktrochen und kleinen Haien bis zu Aalen, Fröschen, und Schildkröten!

Snails - sollen anscheinend gut schmecken, wenn man danach mit Whiskey den Schleim runterspült..

Fazit: zwei Wochen Mui Ne ... und ich kann noch immer nicht in den Wellen kiten!!! Muss mich auf die Suche nach Flachwasser machen... aber die Entspannung hat gut getan, jetzt kann
Extreme Sight Seeing in Cambodia kommen!!!

Donnerstag, 5. Januar 2012

4000 Islands...Silvester auf der einsamen Insel Don Det im Mekong

 Happy new Year... etwas verspätet!!!

Meinem Wunsch, dem ganzen Massentourismus über Neujahr zu entkommen ist mir gelungen! Als ich hier auf der Insel Don Det ankam, dachte ich zuerst außer mir und den Einheimischen und ein paar Pärchen ist hier wirklich niemand! Doch dann hab ich am nächsten Tag Esther getroffen, mit der ich seit LuangPrabang gereist bin, und hab festgestellt, dass da doch etwas Leben auf der anderen Seite der Insel ist...
War auf jeden Fall ein gemütliches Neujahr, mitten im Nirgendwo am letzten Zipfel der Insel mit paar Tipi Zelten, wohin wir fast eine Stunde in der stockfinsteren Nacht hinlaufen mussten...obwohl sich dafür recht viele Backpacker dorthin auf den Weg gemacht haben für Silvester!
Am Tag vorher sind wir zu ein paar Wasserfällen geradelt und am Strand entspannt...
Den letzten Tag hab ich nochmal eine ewig lange Fahrradtour durch die zwei Inseln gemacht um schliesslich am südlichsten Ende anzukomen um die seltenen Irradaway Delphine zu sehen, laut LonelyPlanet hat es dort nur noch 20! Außer nem Flossenplatschen hab ich leider nicht viel sehen könenn...Vom Aussichtspunkt aus vorher hab ich schonmal Kambodscha sehen können, sowie meine erste, lebendige, nicht schon überfahrene Schlange hier in Laos!!!


vielleicht die grüne Schmuckbaumnatter?!



ha, mein 12-facher zomm ist doch mal was wert!


Ansonsten gibt's nicht mehr viele besondere Bilder, außer paar Sonnenauf-und untergänge :)


Sunset 31.12.11

Sunrise 1.1.12

so ähnlich sah meine Bambushütte auf Stelzen aus, die nachts angefangen hat zu schwanken!!!


Fazit: Don Det ist zwar ein schöner Platz zum entspannen..aber doch nicht für 6 Monate wie für manch andere!!! Die Ruhe und Gelassenheit der Laoten werd ich aber sicherlich noch vermissen!

Sonntag, 1. Januar 2012

Vientiane - Long Cor Cave - 16 Stunden Busfahrt zu den 4000 Islands




 
In der Hauptstadt von Laos gibt es tatsächlich nicht viel zu besichtigen und lädt auch nicht zum Verweilen ein...AUSSER dem Buddha Park...nachdem ich mein Vietnam Visum besorgt habe, sind wir 1 Stunde mit dem Lokalbus zum dem wunderschönen beeindruckenden Buddha Park geschaukelt... dort hätte ich wirklich Stunden verbringen können!!  Über 200 buddhistische und hinduistische Skulpturen sind dort z.T. auf einer Wiese verteilt, der Rest ist in einer riesigen Kugel untergebracht in die man abenteuerlich hineinklettern konnte und von oben eine tolle Aussicht über den Park hatte! Der reclining Buddha mit 40 Metern Länge ist sogar schöner anzuschauen als der im Wat Po in Bangkok! Kann wirklich nur jedem empfehlen sich das anzuschauen wenn man mal dort ist!!!


Das Innere der Kugel unterteilt sich auf 3 Ebenen, die Himmel, Erde und Hölle darstellen sollen


40 m langer reclining Buddha











 
"Patuxai"- dem Arc de Triumphe nachgebaut


Nachdem Buddha Park hab ich noch das Cope Center besucht, war eine interessante Ausstellung über die UXO Bomben, die  noch in Laos auf unerforschten Gebieten liegen und jährlich u.a. spielende Kinder dadurch Behinderungen erleiden... Ich hab dann kurzerhand beschlossen, dass ein Tag Vientiane ausreicht und bin mit einem netten südafrikanischem Pärchen weiter nach Süden gefahren, um mir noch die Long Cor Cave anzuschauen, welche 7,5km lang ist! Mit einem Boot sind wir die Strecke abgefahren und anfangs gleich ausgestiegen um einen kurzen Weg mit toll beleuchteten Stalaktiten entlang zu gehen..





es war soooo dunkel...




..die 3 Stunden vergingen wie im Flug und als wir um 15 Uhr rauskamen, meinte unserer Fahrer ich könnte den Bus weiter nach Süden nicht mehr erwischen..aber ich hatte Glück und wir erwischten den Bus gerade noch auf dem Weg und ich konnte mit meinen gepackten Sachen umsteigen und mich das erste Mal allein auf die Reise zu den 4000 Islands machen..das lustigste war Lik, mein Sitznachbar mit seinem "mobilen Telefon" :)


...nach mehreren Umstiegen und einer 16 stündigen Fahrt in Local Bussen zwischen hunderten Eierkisten und Zwiebelsäcken bin ich am Ende auf der falschen Insel angekommen und durfte nochmal ordentlich draufzahlen um endlich in Don Det anzukommen! Das war mal was!